Yaşar-Kemal-Symposium in Köln

Das Internationale Yaşar-Kemal-Symposium in Köln endete mit Kompositionen von Zülfü Livaneli 

Das Internationale Yaşar-Kemal-Symposium ist am Samstagabend mit live dargebotenen Livaneli Kompositionen zu Ende gegangen. Am 6. und 7. Mai fand die gemeinsam vom vom KulturForum Türkei Deutschland e.V. aus Köln und der Yaşar-Kemal-Stiftung aus Istanbul organisierte und von weiteren Kooperationspartnern wie WDR Cosmo, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Allianz Kulturstiftung unterstützte Tagung im WDR-Funkhaus statt.

An dem zweitägigen Symposium nahmen 26 Schriftsteller, Journalisten, Experten und Akademiker aus der Türkei, Griechenland, Frankreich und Deutschland teil. In fünf Sitzungen wurde der lebenslange Einsatz Yaşar Kemals in seinen Romanen und Schriften für Frieden, Natur und für kulturelle Vielfalt ausführlich analysiert; auch Kemals politisches Engagement und seine journalistischen Arbeiten gehörten zu den Themen, die in den Panels diskutiert wurden. 

Das unter der Leitung von Osman Okkan und Ayşe Semiha Baban vorbereitete Symposium stand unter der Schirmherrschaft von Claudia Roth, Staatsministerin für Kultur und Medien. Cem Özdemir, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, hielt die Eröffnungsrede. Der ehemalige französische Kulturminister Jack Lang begrüßte die Anwesenden mit einer Videobotschaft. Im Rahmen des Symposiums gab es zudem Beiträge und Standpunkte von Prof. Zehra İpşiroğlu, Prof. Ahmet İnsel, Prof. Norbert Mecklenburg, Prof. Kenan Mortan, Prof. Yasemin İnceoğlu, Prof. Ali Dönmez, Prof. Ufuk Özdağ, Prof. Arzu Öztürkmen, Zeynep Oral, Buket Uzuner und Bachtyar Ali und Hüseyin Erdem sowie Lucien Leitess, Gerrit Wustmann, Helga Bohne Dağyeli, Baker Schwani und Max Lucks, dem neuen Vorsitzenden der Deutsch-Türkischen Parlamentariergruppe.

Zu den meistdiskutierten Themen gehörte Yaşar Kemals außergewöhnliche Weitsicht – insbesondere in Bezug auf die Entwicklungen in der Natur und der Umwelt, die mit zahlreichen Zitaten aus den Werken Kemals anschaulich dokumentiert wurde. Auch Yaşar Kemals Kernthemen wie das Leben in der südosttürkischen Region Çukurova, aber auch in der Metropole Istanbul, die Lebenswelt von Kindern und Benachteiligten in einer Gesellschaft im Wandel sowie Demokratie und Menschenrechte wurden ausführlich erörtert.Eines der wichtigen Ergebnisse des zweitägigen Symposiums war der Vorschlag, ähnliche Veranstaltungen auch in anderen europäischen Metropolen zu organisieren, um dem umfangreichen Werk Kemals gerecht zu werden. Das Symposium endete am Samstagabend mit einem Konzert mit Livaneli-Kompositionen im WDR-Funkhaussaal. Auf Wunsch des Publikums fand das Konzert mit Livanelis Lied „Oh, Freiheit!“ seinen krönenden Abschluss, bei dem die Besucher begeistert mitsangen.

Hier finden Sie Bilder der Veranstaltungen: Hier klicken

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