Athen und Ankara im Dauerzwist

Zwischen den Regierungen der beiden NATO-Länder Türkei und Griechenland verschärft sich die Rhetorik zusehends. Präsident Erdoğan kündigte in einer Rede an, dass der griechische Premier Mitsotakis für ihn nicht mehr existiere und schloss weitere Treffen mit dem Politiker kategorisch aus. Hintergrund sind offenbar Aussagen von Mitsotakis vor dem US-Kongress, in denen er sich gegen Lieferungen von Rüstungsgütern in das östliche Mittelmeer aussprach. Die Türkei bemüht sich bislang vergeblich um den Kauf neuer F-16 Kampfjets von den USA. Zuletzt hatte es nach griechischen Aussagen immer häufiger Verletzungen des Luftraums über Inseln im Mittelmeer durch türkische Jets gegeben. Darüber hinaus wird befürchtet, dass wieder mehr Menschen illegal über die Grenzen nach Griechenland gelangen könnten: In jüngster Zeit hatte sich die Zahl der Geflüchteten drastisch erhöht. Als Reaktion kündigte Athen an, den Grenzzaun zum Nachbarland im Nordosten Griechenlands deutlich zu verlängern.

Mehr dazu bei der taz, dem SPIEGEL und der FR.

Bild: Wietze Brandsma

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*
*