Gespräch: Familiengeschichten – Feridun Zaimoğlu: „Sohn ohne Vater“
Im Gespräch über den Roman „Sohn ohne Vater“ eröffnet Feridun Zaimoğlu eine vielschichtige Perspektive auf Migration als biografischen und emotionalen Prozess. Im Zentrum steht die Reise von Deutschland in die Türkei – zum Grab des verstorbenen Vaters. Diese Reise ist mehr als ein geografischer Ortswechsel: Sie wird zu einer Bewegung durch Erinnerung, Auseinandersetzung und Selbstverortung.
Im Gespräch wird diese literarische Perspektive mit der ARD-Reportage „Heimat-erde – Letzte Ruhestätte Türkei verbunden“, einer Arbeit von Orhan Çalışır und Dirk Meißner. Der Film begleitet die Überführung eines türkischen Gastarbeiters in sein Heimatdorf am Schwarzen Meer und zeigt Ritual, Bürokratie und familiäre Verantwortung – sowie die Frage nach der letzten Heimat.
Freitag, 5. Juni, 19:30 Uhr
Bücherhalle Altona im Mercado, Ottenser Hauptstraße 8-10, 22765 Hamburg
Mehr Informationen bei der Interkulturellen Denkfabrik.
Bild: Veranstalter:innen