Gedenkveranstaltung zum 111. Jahrestag des Völkermords im Osmanischen Reich

Der 24. April ist ein Gedenktag an den Völkermord im Osmanischen Reich. Dem Verbrechen fielen 1912 bis 1922 etwa drei Millionen Christen – Armenier, Griechen, Aramäer, Assyrer und Chaldäer – zum Opfer. Armenier, die bei der alevitischen Bevölkerung Dersims Schutz suchten, überlebten oft nur um den Preis der Leibeigenschaft und Assimilation. Zwei Jahrzehnte später verfolgte der türkische Staat sowohl alevitische Kurden, als auch alevitisierte Armenier. Kâzım Gündoğan zeigt in seiner Interviewsammlung, wie die wiederholte Erfahrung von Genozid, Zwangsassimilation und Vertreibung die Überlebenden und ihre Nachfahren prägte.

Ansprache:
Kâzım Gündoğan, investigativer Schriftsteller und Dokumentarfilmer
Rede zum Anlass des Tages:
Dr. Tessa Hofmann, Genozidforscherin, Philologin und Autorin, zum Thema: „Der Genozid nach dem Genozid“

Samstag, 25. April, 18:30 Uhr
Hauptkirche St. Petri, Ecke Mönckebergstraße/Bergstraße (U-Bahnhof Rathaus)

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Bild: Veranstalter:innen

Die Veranstaltung ist beendet.

Datum

25 Apr. 2026
Vorbei!

Uhrzeit

18:00 - 20:00

Veranstaltungsort

Hamburg