Friedensforum: Deutsch-kurdische Stimmen im Friedensprozess der Türkei

Anhaltender Frieden braucht Friedensarbeit außerhalb von Armeen, Parlamenten und Regierungsbehörden. Die Lösung eines langwierigen Konflikts wie dem in der kurdischen Region muss auch diejenigen einbeziehen, die in andere Länder vertrieben wurden.

Deutschland beherbergt mit schätzungsweise 1 bis 1,5 Menschen die weltweit größte kurdische Diaspora. Ihre Perspektiven und Beiträge sind für den Erfolg und die Nachhaltigkeit des Friedens in der Türkei zu bedeutend, um übergangen zu werden. Es müssen allerdings noch weitere Wege und Räume etabliert werden, damit kurdischen Gemeinschaften in Deutschland und ihre zivilgesellschaftlichen Organisationen in vollem Umfang und wirksamer zum Friedensprozess beitragen können.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung und Off University laden Vertreter:innen kurdische Organisationen in Deutschland ein, sich in einem sicheren und selbstorganisierten Raum kritisch mit dem Friedensprozess in der Türkei auseinanderzusetzen. Ziel der zweitägigen Zusammenkunft ist es, Forderungen zu formulieren, um zur Friedensarbeit beizutragen und den politischen Prozess hier und anderswo mitzugestalten.

30. Oktober 18:00 – 1. November 14:00
Rosa Luxemburg Stiftung / Heinrich Böll Stiftung Berlin

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Bild: Off University

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Datum
30 Okt. 2026 - 01 Nov. 2026
Uhrzeit
18:00 - 14:00
Veranstaltungsort
Berlin
Kategorie