Köln, Anfang der 80er-Jahre. Merter kam als Gastarbeiter aus Anatolien nach Deutschland, und wenn er die Scheine zählt, ist es, als würde dieses Land all seine Versprechen halten. Den Blaumann tauscht er freitagabends gegen die dunkelgrüne Schlaghose. Von uns wird hier nicht mal ein Teeglas bleiben, denkt seine Frau Damla. Ihr Sohn Baran wird in der Schule für sein Deutsch gelobt. Als Familie Konak ausgerechnet in ein besetztes Haus zieht, entsteht zwischen Plenum, Demos und Häuserkampf eine Gemeinschaft, die es so eigentlich nicht geben kann.
Erschienen im Kanon Verlag, 272 Seiten, 25€.
Kölner Buchpremiere am 17. September im Kulturbunker Mühlheim, 19:30 Uhr
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Bild: Kanon Verlag
